• Steffen Graupner

Nordwärts in die Framstraße

Aktualisiert: vor 7 Tagen

06. August 2020

70° 00'N

2110 km vom Pol

18 Uhr, Akademik Tryoshnikov



Sonntag Abend, am 2. August, kommt die Info, daß auch der dritte Corona-Test bei allen negativ war und unsere Reise zur Polarstern am nächsten Morgen endlich beginnen kann. Für die allermeisten der 72 Fahrtteilnehmer in Quarantäne ist das wirklich eine gute Nachricht – für das halbe Dutzend „Nachrücker“ weniger. Jedes Team ist mit einer Person zusätzlich in die zweiwöchige Quarantäne gegangen, um Ersatz zu haben, falls eben ein Teammitglied durch äußere Umstände innerhalb der zwei Wochen die Reise absagen muss. Ohne Corona-Tests und Quarantäne wäre keine „Nachnominierung“ möglich gewesen, und so musste auch für diese Eventualität voraus geplant werden. Jetzt checken also die Nachrücker gemeinsam mit den Fahrtteilnehmern aus dem Hotel aus – müssen jedoch nach zwei Wochen Quarantäne wieder nach Hause fahren. Sie alle hatten sich gewünscht, mit uns zur Polarstern fahren zu können. So wohnt dem Abschied vom Hotel auch ein weinender Moment inne.

Während des Montagmorgen ist das Hotel noch immer hermetisch nach außen abgeriegelt. In der Lobby stapelt sich turmhoch unser Reisegepäck, einige Zargeskisten mit Ersatzteilbestellungen für Geräte auf der Polarstern sind in den letzten Tagen hinzugekommen. Dann fahren zwei Reisebusse vor, das Hotel öffnet nach 16 Tagen seine Türen für uns und wir schleppen unsere Ausrüstung in die Busse. Im Bus selbst gilt wieder Maskenpflicht, der Busfahrer selbst war nicht in Quarantäne und könnte ansteckend sein. Zwanzig Minuten Fahrt durch Bremerhaven bringen uns ins Hafengelände. Diese Anfahrt fühlt sich für mich tatsächlich ein wenig „außerirdisch“ an. Wie Astronauten waren wir wochenlang von der Außenwelt isoliert und werden nun unter strengsten Hygienevorkehrungen zu unserem Raumschiff Tryoshnikov gebracht und auf die Mission Polarstern eingeschworen. „Spacig“ auch die Szenerie im Hafen. Gleich ausrangierten Zeugnissen einer außer Rand und Band geratenen Tourismusindustrie liegen die ungenutzten leeren Schiffskörper der Kreuzfahrtschiffe wie anklagende Gerippe einer vergangenen Epoche an den Kais. Wir passieren die niegelnagelneue „Iona“ der Reederei „P & O Cruises“. Das Schiff ist vor wenigen Monaten erst von der Papenburger Meyer Werft an den Reeder übergeben worden. Kein Gast hat bislang je sein Haupt in eines ihrer sicherlich samtweichen Kissen gebettet. Zwanzig Decks über 337 m Schiffslänge bieten Platz für 6500 Passagiere, die von 1700 Besatzungsmitglie-dern umsorgt werden. Mit Azi-Pods und der Option auf Flüssiggasantrieb, ist in der „Iona“ immerhin die neueste Schiffstechnik verbaut. Einen Kai weiter hat „Phönix Reisen“ seine „Artania“ geparkt. Die 35 Jahre alte Lady gehört eher ins Segment der Luxuskreuzfahrtschiffe. Mit 230 m Länge ist sie eher mittelgroß, bietet Platz für 1200 Passagiere und 500 Mann Besatzung. Die ARD hat auf der Artania ihre TV-Doku-Serie „Verrückt nach Meer“ gedreht. Und mit den Fernsehschiffen geht es munter weiter: Gegenüber liegt die „Amadea“, das aktuelle ZDF-Traumschiff. Amadea gehört ebenso wie die Artania zu „Phönix Reisen“. Auf dem 30 Jahre alten 190 m langen Schiff kümmern sich 250 Besatzungsmitglieder um 600 Passagiere. Von Traumschiff Atmosphäre ist auf der Amadea wenig zu sehen. Einsam und verlassen dümpelt sie im Hafen. Weder Sascha Hehn noch Florian Silbereisen winken telegen von der Brücke. Erwarten die uns dann vielleicht als Kapitäne auf der Tryoshnikov oder der Polarstern?


Abfahrt vom Quarantänehotel zum Hafen

Im Moment ist unser persönliches MOSAiC-Traumschiff ganz klar die Akademik Tryoshnikov. Zumindest bis wir auf der Polarstern sind. Grell orange leuchtend liegt die Tryoshnikov im Hafen, ringsum geschäftiges Treiben. Matrosen und Hafenmitarbeiter löschen die letzte Ladung. Wir können es kaum glauben, daß Schiff endlich zu sehen. Corona hat soviel Unsicherheit und Zeitverschiebungen in die MOSAiC Logistik gebracht, die beiden geplanten schwedischen und chinesischen Zubringereisbrecher „Oden“ und „Xuelong II“ haben ihre zugesicherten Logistikfahrten abgesagt und erst in letzter Minute konnte mit der Akademik Tryoshnikov ein neues eisgängiges Schiff dafür gefunden werden. Die Tryoshnikov ist ein recht moderner Forschungseisbrecher, 2012 erst erbaut. Sie wird vom Sankt Petersburger AARI (Arctic & Antarctic Research Institute) betrieben.

Akademik Tryoshnikov im Hafen von Bremerhaven

An der schmalen Gangway bildet sich eine lange Schlange, knapp 70 Wissenschaftler und Crew der Polarstern müssen mit all ihrem Gepäck nun auf die Tryoshnikov. Ich nutze die Zeit für ein paar Schritte über den Kai. Aufgedockt liegt neben uns ein kleiner Kutter im Trockenen: die „Quarantäne“. Ist das ihr realer Name oder hat sich da ein Scherzkeks einen Spaß erlaubt?


Die „Quarantäne“ neben uns

Dann bin ich endlich an der Reihe, kann die Gangway zur Akademik Tryoshnikov hinauf und werde vom russischen Sicherheitsoffizier zur Passkontrolle empfangen. Mit anerkennendem Blick auf all die russischen Zweijahresvisa gibt er mir den Pass zurück und sagt auf Russisch: „Unsere Stewardess Katya wird Dir Deine Kabine zeigen!“ Im nächsten Moment tritt Katya schon aus dem engen Gewusel der improvisierten Sicherheitskontrolle heraus – und wir beide schauen uns sprachlos staunend an. Wir kennen uns! Mit der „Kapitan Klebnikow“ sind wir 2016 zusammen die Nordostpassage von Anadyr nach Longyearbyen gefahren. Damals stand Katya in Diensten von FESCO (Far Estern Shipping Company) und ich habe für „Quark Expeditions“ / Polarnews eine Reise geleitet. Und nun arbeitet Katya als Stewardess für das AARI und ich im Logistikteam des AWI. Kleine Welt der Polarfahrer! Wir freuen uns riesig über das unverhoffte Wiedersehen. Bei Katya ist es ähnlich wie bei mir, sie hat sich irgendwann den „Polarvirus“ eingefangen und kommt seitdem immer wieder ins Eis zurück.

Katya zeigt mir meine Kabine, die ich mit Michael Gallagher teile. Michael ist ebenso ein „Leg 2 Veteran“ wie ich, das schweißt fürs Leben zusammen und so freuen wir uns über diese Kabinenbelegung. Die Kammer ist in altmodischem Braun gehalten, aber bietet doch genug Platz für zwei ambitionierte Fotografen.

Wichtigste Frage für alle „Leg 2 Veteranen“ ist allerdings weniger, wie groß die Kammer ist oder wie sie aussieht oder mit wem man sie teilt. Nein, uns interessiert zuallererst: „Wie ist das Essen?“. Zwar ist der Transfer auf der Tryoshnikov nur für eine Woche geplant, aber man weiß ja nie, ob es nicht doch mal wieder länger dauert. Alle Teilnehmer von Leg 2 haben ein ausgewachsenes „Dranitsyn Trauma“ (Siehe Blog „Riding the Tram Lines home“). Sieben Wochen lang sind wir im Dezember und März/April mit der Kapitan Dranitsyn durch den arktischen Ozean geschippert, haben Schiff und Besatzung lieben gelernt – und die Küche fürchten. Buchweizen in allen Variationen, fettiges Schweinefleisch und dann auf dem Rückweg im Frühjahr das langsame Ausgehen wichtiger Vorräte wie Milch, Butter, Eier, …, haben uns doch einiges an polarer Leidensfähigkeit abverlangt. Mich gegen ähnliche Umstände auf der Tryoshnikov zu wappnen, habe ich einige Kilo gute italienische Spaghetti, frischen Pesto und Parmesan, eine mobile Espresso-Maschine und drei Kilo Lavazza-Kaffee mit ins Gepäck genommen. Als Michael und ich auf Kabine auspacken, müssen wir beide lachen – er hatte die gleiche Idee und auch eine Menge extra Futter dabei und eine Kaffeemühle. Also egal wie gut oder schlecht die Küche der Tryoshnikov ist, Michael und ich werden hier eine ganze Weile gut (über)leben können.

Der Stewardess Katya habe ich von meinem Dranitsyn Trauma erzählt und so holt sie mich ganz zeitig vor dem Mittagessen schon auf Kammer ab, zeigt mir Kombüse und Speisesaal und ich lerne die Chefkellnerin Tatjana kennen. Alle sind unglaublich verständnisvoll, einfühlsam und Tatjana füllt mir liebevoll vorfristig eine Schüssel mit Borschtsch. Ahhhhh! Weltklasse. Beim Mittagessen, alle Leg 2 Veteranen sitzen an einem Tisch, bestätigt sich der Eindruck. Der Koch hier auf der Tryoshnikov ist Klassen besser als auf der Dranitsyn und seine Verproviantierung ebenso viel abwechslungsreicher. Offensichtlich hat das AARI hier die von der Polarstern-Reederei LAEISZ für uns gezahlte Verpflegungspauschale wirklich und vollständig in den Erwerb guter Lebensmittel umgesetzt – auf der Dranitsyn scheint ein Großteil davon in dunklen Kanälen der russischen Reederei Rosmorport im Murmansk verschwunden zu sein. Während wir Leg 2 Veteranen am Mittagstisch sitzen, Hauptspeise und Nachtisch genießen, trudeln aus aller Welt Whatsapp Nachrichten ein. Ganz vorsichtig fragen unsere Kollegen von Leg 2, die mit uns auf der Dranitsyn kulinarisch gelitten haben und nun daheim sind, wie denn das Essen sei auf der Tryoshnikov? Na, da sind wir echt froh, Entwarnung geben zu können.


Zweierkabinen auf der Akademik Tryoshnikov und Messe

Am Nachmittag heißt es „Leinen los“ und die Tryshnikov legt ab. Endlich sind wir auf dem Weg zur Polarstern! Je ein Schlepper an Bug und Heck manövrieren uns durch die engen Hafenanlagen. Eine drehbare Straßen- und Eisenbahnbrücke muss noch aus unserem Fahrtkanal herausgeschwenkt werden und dann liegt ja noch die Schleuse vor uns. Um unabhängig von den Tiden der Nordsee zu sein, sind die inneren Hafenanlagen per Schleuse von den Pegeländerungen entkoppelt. Als sich die Schleusentore schließen, wird die Tryoshnikov nochmal für eine halbe Stunde in der Schleuse festgemacht. Eigentlich ist die Schleuse ziemlich streng abgesperrt, aber mit der AWI-Genehmigung kommt doch nochmal ein Auto herein und bringt ein paar Dinge. Mit ein wenig gutem Willen kann man also offensichtlich bis zur letzten Minute trotz Corona und Zoll noch Ausrüstung nachliefern… Am Zaun der Schleuse steht einiges Publikum. Mitarbeiter des AWI sind vorbeigekommen und winken zum Abschied, Familienangehörige senden noch ein paar letzte Grüße zur Tryoshnikov. Den Arzt und gefürchteten PCR-Tester Eberhard erkennen wir auch – zum Glück steht Eberhard auf der anderen Seite des Maschendrahtzauns. So sind wir sicher und er kann uns kein weiteres Teststäbchen mehr ins Gehirn rammen. Hinter der Schleuse passieren wir den Containerhafen und schippern dann endlich raus auf die Nordsee.

Hafenausfahrt Bremerhaven mit Schleusen, Schlepper und Containerhafen

In der deutschen Bucht muss der Kapitän ziemlich genau in seiner Fahrtrinne bleiben. Die „Freiheit der Meere“ ist nicht nur durch Offshore Windanlagen dicht an dicht arg eingeschränkt, sondern zwischen Norderney und Helgoland liegen weitere Dutzende von riesigen Kreuzfahrtschiffen auf Reede. Mit der Besatzung hier auf Reede zu sein, ist zum einen Corona sicherer und zum anderen für die Reedereien deutlich preiswerter, als die Hafengebühren in Bremerhaven oder Hamburg zu bezahlen.


Wir nutzen die Zeit für die Sicherheitsübung und lernen die Tryoshnikov kennen.


Sicherheitsübung auf der Akademik Tryoshnikov

Als wir Helgoland passieren, gibt’s noch einmal kurz Mobilfunkverbindung und wir können die letzten Nachrichten von daheim empfangen, E-mails herunterladen und versenden. Für die nächsten Monate werden wir dann wieder mit sehr eingeschränkter Kommunikation leben müssen. Das ein wenig zu verbessern, installieren wir den AWI WhatsApp Server im Computerraum der Tryoshnikov. Fortan ist das einer der beliebtesten Räume des Schiffes, hat man doch dort, wenn überhaupt, ab und an die Chance auf eine kurze Textnachricht.

Computerraum der Akademik Tryoshnikov mit unserem WhatsApp Server

Kommunikation ist ein gutes Stichwort – denn das ist das Wichtigste auf jedem Schiff. Auf unserer Fahrt gen Norden auf der Tryoshnikov läuft das nicht ganz so rund zwischen deutscher Fahrtleitung und russischer Schiffsführung, auch die Sprachbarriere deutsch – russisch erschwert vieles. Hinzu kommt, daß auf der Tryoshnikov ein viel strengeres Brückenregime herrscht als auf der Dranitsyn. Gleich zu Beginn hat der Erste Offizier sehr deutlich erklärt, daß es keine „offene Brücke“ gibt und wir da oben nichts verloren haben. Sehr schade, denn das ist der spannendste Ort des Schiffes. Und es ist der Ort, an dem man miteinander spricht und die Dinge plant. Zudem hat man von der Brücke die beste Sicht aufs Meer. Bei Eisbrechern befindet sich die Brücke oft im neunten oder zehnten Deck, also gern 50 m über dem Meeresspiegel, damit man weit voraus schauen und Rinnen im Eis finden kann. Entsprechend viel Zeit verbringe ich auf den Eisbrechern meist auf der Brücke, es gibt immer anregende Gespräche mit den russischen Offizieren und Eismeistern, viel Polarfahrerlatein und stets noch einen guten Tee dazu. Und auf der Tryoshnikov soll das nicht möglich sein? Wäre dies das erste russische Schiff, das mir die Brücke verschließt? Die ersten zwei Tage halte ich mich an das generelle Brückenverbot. Am Nachmittag des dritten Tages traue ich mich hinauf, klopfe ganz schüchtern, frage höflich auf Russisch, und siehe da, ich darf auf die Brücke. Einer der beiden ersten Offiziere hat die 16 -20 Uhr Schicht, schnell kommen wir ins Gespräch. Auch in Russland ist die Gemeinde der Polarniks klein und schnell findet man gemeinsame Bekannte. Nach einer Stunde trolle ich mich dann wieder auf meineKammer – zuvor gab es die Einladung, doch am nächsten Nachmittag wieder zu kommen. Wie schön! Am zweiten Nachmittag gibt es Tee, ich lerne den Kapitän kennen. Ganz gewiss kein Sascha-Hehn, eher so der Clint Eastwood Typ. Nach ein paar Tagen kann ich mich relativ frei auf der Brücke bewegen, fliege von der Brücke aus meinen Multikopter, kann dann sogar für meine Kollegen von Leg 5 in Kleingruppen auch Brückenführungen organisieren. Katya Podbolutova, die Stewardess von der Nordostpassage, erzählt mir später, dass sie beim Putzen in der Kapitänskajüte eines meiner großformatig ausgedruckten Luftbilder der Tryoshnikov an der Wand hat hängen sehen. Ich freue mich sehr, mich auf diese Weise bei der Brücke der Tryoshnikov für die Gastfreundschaft bedanken zu können.

Die Brückenführungen sind ein kleines Highlight in ansonsten sehr ereignislos dahinplätschernden Tagen auf der Tryoshnikov. Man sieht der Tryoshnikov an, dass sie erst 2013 richtig in Dienst gestellt wurde. Alles ist sehr modern, glänzt, viel Elektronik. Im Design ist kein sowjetischer Barock mehr erkennbar, so wie wir ihn auf der „Admiral Makarow“ oder der Kapitan Dranitsyn noch bewundern können. Die Tryoshnikov ist mit ihren 19.000 PS in etwa gleich stark wie unsere Polarstern. Und doch unterscheidet die beiden Schiffe viel. Nicht nur die 30 Jahre im Alter. Vor allem das Raumnutzungskonzept ist doch komplett unterschiedlich. Beide Schiffe werden als „Forschungseisbrecher“ bezeichnet und Eis brechen können tatsächlich beide sehr gut. Doch nur die Polarstern ist wirklich von vorn bis hinten auf Forschung ausgelegt, auf dem Arbeitsdeck gibt es ein Dutzend Labore, zahllose Winden und Kräne lassen Messsonden ins Meer oder eröffnen die Möglichkeit, über den Moon Pool im Bauch das Schiffes einen Zugang zum Meerwasser zu haben. Aufenthaltsräume wie der Rote Salon laden zum zwanglosen Gedankenaustausch ein, für eher formale Meetings gibt es den großen Vortragssaal mit moderner Vortragstechnik und einige kleinere Räume. Beim Bau der Tryoshnikov stand ein anderer Gedanke im Vordergrund: Sie soll vor allem als Versorgungsschiff für die vielen russischen Polarstationen entlang der Nordostpassage und in der Antarktis dienen. Die PS übernimmt zwar auch die Versorgung der deutschen Antarktisstation „Neumayer“, aber bei ihr steht eben ganz klar die Forschung im Vordergrund. Die Tryoshnikov weist dafür mehr Stauraum für eine größere Anzahl an Containern auf und die lassen sich mit größeren Kränen auch besser beladen. Ein Vortragsraum fehlt sehr und drei kleine spartanische Labore erlauben nur sehr eingeschränkte Forschung.


Brückenführung auf der Tryoshnikov

Als wir auf Höhe der Färöer-Inseln durch die Nordsee segeln und in den Nordatlantik hinein, schenkt uns Neptun ein paar herrliche Sonnentage. Auf dem Helideck der Tryoshnikov hat sich unter Anleitung unserer Kamerafrau Bettina unterdes ein sehr aktiver morgendlicher Yogaclub etabliert. Es ist toll, den Tag so aktiv zu beginnen und nach zehn Jahren Yogapause freue ich mich sehr über diese Möglichkeit. Meist bleibe ich auf dem Helideck, suche mir eine windgeschützte Ecke, breite die Isomatte aus, und dazu gibt es einen frischen Espresso aus der eigenen Maschine und ein gutes Buch. Seefahrt kann auch sehr erholsam sein!


Sonnentag in der Nordsee

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Steffen Graupner

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